Routing-Tabelle des eigenen Rechners untersuchen
Lernziele und Kompetenzen
- Aufbau und Funktion einer Routing‑Tabelle nachvollziehen und interpretieren.
- Bedeutung der Default‑Route (0.0.0.0/0) und deren Rolle bei der Weiterleitung ins Internet erklären.
- Eigene IPv4‑Netzadresse, Subnetz und Interface‑Zuordnung identifizieren und beschreiben.
- Aufgaben des Gateways im Heimnetz erklären und dessen Bedeutung für externe Kommunikation ableiten.
- Typische IPv6‑Routen (z. B. fe80::/64, ::/0) verstehen und deren Einsatzgebiete erläutern.
- Eigenes Heimnetz grafisch darstellen und den Weg eines Datenpakets anhand der Routing‑Tabelle nachvollziehbar erklären.
Voraussetzungen
- keine
Aufgabenbeschreibung
Führe auf deinem System einen passenden Befehl aus, um die Routing‑Tabelle anzuzeigen:
Windows
route print oder netstat -r
Linux / macOS
ip route bzw. netstat -rn
Teil 1: Default Route (0.0.0.0/0)
Erkläre, was die Route mit dem Ziel 0.0.0.0/0 (oder „default“) bedeutet.
Gehe darauf ein:
- Wofür die Default‑Route verwendet wird
- Warum sie für Internet‑Verbindungen notwendig ist
- In welchen Fällen sie gezogen wird
Teil 2: Route für dein Heimnetz
Identifiziere den Routing‑Eintrag für dein Heimnetzwerk (typisch: 192.168.0.0/24, 192.168.1.0/24).
Beschreibe:
- Die Netzwerkadresse
- Das verwendete Interface
- Die Funktion dieser Route im LAN
Teil 3: Gateway
Definiere zunächst den Begriff Gateway im Routing‑Kontext.
Analysiere anschließend:
- Welches Gateway in deiner Routing‑Tabelle eingetragen ist
- Welche Aufgabe dieses Gateway in deinem Heimnetz übernimmt
- Warum dein Rechner ohne Gateway nicht ins Internet kommt
Teil 4: IPv6‑Routen
Überprüfe, ob deine Routing‑Tabelle IPv6‑Einträge enthält.
Gehe dabei auf Folgendes ein:
- Typische IPv6‑Routen (
fe80::/64,::/0, …) - Die Bedeutung der Link‑Local‑Adresse (
fe80::/10) - Die IPv6‑Default‑Route (
::/0)
Teil 5: Netzwerkvisualisierung
Erstelle eine Skizze deines Heimnetzwerks, bestehend aus:
- Deinem Rechner
- Deinem Router (Gateway)
- Verbindung ins Internet
- Weitere Geräte (Smartphone, Smart‑TV, NAS, etc.) - Auswahl ausreichend!
- Den wichtigsten Routing‑Einträgen
- Adressierung der einzelnen Geräte
Zeige anhand eines Beispiels, wie Datenpakete laut Routing‑Tabelle weitergeleitet werden:
- Fall A: Paket geht an ein Gerät im Heimnetz
- Fall B: Paket geht ins Internet → Weiterleitung über das Default‑Gateway
Tipps um Geräte zu identifizieren:
- Login auf der Heimrouter z.b.: https://
- ARP-Tabelle zeigt Rechner im eigenen Netz mit denen bereits kommuniziert wurde (
arp -a) - Security Scanner wie z.B. nmap (Nmap: the Network Mapper - Free Security Scanner)
Abgabe
siehe allgemeine Abgaberegeln
Ergänzung:
Der Abgabe ist mindestens ein Screenshot der eigenen Routing‑Tabelle beizufügen.
Der Screenshot muss den relevanten Ausschnitt gut leserlich enthalten (insbesondere Default‑Route, Heimnetz‑Route und Gateway).
Es muss eindeutig erkennbar sein, dass der Befehl auf dem eigenen Rechner ausgeführt wurde (z. B. durch Rechnername/Hostname, Interface‑Bezeichnung oder Konsolenfenster).
Der Screenshot darf nicht zugeschnitten sein, sodass wichtige Informationen fehlen.
In allen Erklärungen ist konkret Bezug auf die eigene Routing‑Tabelle zu nehmen (z. B. „In meiner Tabelle ist die Default‑Route … eingetragen“).
Erwartung: Verständliche, eigene Erklärungen, kein bloßes Abschreiben von Definitionen
Form der Skizze: Handskizze (sauber, fotografiert) oder Zeichnung (PowerPoint, Draw.io, LibreOffice, …)
Bewertung
Gruppengröße: 1 Person
Maximale Punktezahl: 1
Maximale Punkteanzahl bei verspäteter Abgabe < 24h: 0,5
Maximale Punkteanzahl bei verspäteter Abgabe > 24h: 0
Quellen
- keine
Pre-Read Material
| Datei | Typ | Größe | Geändert |
|---|---|---|---|
| 📕 PreRead Material - Subnetting.pdf | 910.85 KB | 2026-05-05 06:42 | |
| 📕 PreRead Material - Vermittlungsschicht.pdf | 2.73 MB | 2026-05-05 06:42 | |
| 📕 lost_in_space.pdf | 7.17 MB | 2026-05-05 06:42 |
Attachments
| Datei | Typ | Größe | Geändert |
|---|---|---|---|
| 📕 ccna1_chapter6.pdf | 791.53 KB | 2026-05-05 06:42 |
b9bf93b May 05, 2026 08:41:16 by Berndt Sevcik