Multiplexing (am Beispiel von GSM) erklären
Lernziele und Kompetenzen
- Erklären, was Multiplex bedeutet, und ein Beispiel nennen.
- Verschiedene Multiplexverfahren (Raummultiplex, Zeitmultiplex und Frequenzmultiplex) anhand von Beispielen erklären, analysieren und anwenden.
Voraussetzungen
- keine
Aufgabenbeschreibung
Teil 1: Allgemein
Erklären Sie in eigenen Worten, was man allgemein unter dem Begriff Multiplex versteht. Machen Sie ein Beispiel.
Teil 2: Raummultiplex
(A) Problem an der Grenze:
Ein Problem beim Raummultiplex entsteht, wenn es zwischen den einzelnen Räumen nicht genug Abstand hat. Bei der Autobahn könnte das so aussehen: Nehmen wir an, Autos sind 2 m breit und Spuren sind 2.1 m breit. Dann könnte es an den Spurgrenzen zu Berührungen oder Kollisionen kommen. Das wollen wir natürlich vermeiden. Was könnte Abhilfe schaffen? Machen Sie mindestens zwei Vorschläge, wie solche Berührungen auf der Autobahn verhindert werden können.
(B) Zuordnung:
Nehmen wir an, Sie müssen für ein Telekom Unternehmen die Frequenzen auf Zellen zuteilen. Für die sechs Zellen rechts stehen Ihnen vier Frequenzen zur Verfügung. Sie könnte hier für die Frequenzen symbolisch vier Farben verwenden. Färben Sie die sechs Zellen mit vier Farben ein. Verhindern Sie Interferenz an der Grenze! Interferenz kann auftreten, wenn anliegende Zellen die gleiche Frequenz [Farbe] haben.

(C) Hauptvorteil Raummultiplex:
Was ist in der Mobiltechnologie der Hauptvorteil des Einsatzes von Raummultiplex? Antworten Sie in einem kurzen Satz.
Teil 3: Zeitmultiplex
(A) Hauptproblem Zeitmultiplex:
Was ist wohl das Hauptproblem bei der Anwendung von Zeitmultiplex? Überlegen Sie, was schwierig sein könnte, wenn Sie so ein System bauen müssten. Wie könnte das zuvor erkannte Problem gelöst werden? Machen Sie stichwortartig mindestens zwei Vorschläge.
(B) Zeitmultiplex im Alltag:
Finden und beschreiben Sie ein eigenes Beispiel für Zeitmultiplex aus dem Alltag.
(C) Erweiterung:
Machen Sie in wenigen kurzen Sätzen einen Vorschlag, wie eine höhere Übertragungskapazität erreicht werden könnte.
Teil 4: Frequenzmultiplex
(A) Feste Zuteilung:
Überlegen Sie: Soll einem Handy eine feste Frequenz zugeteilt werden? Was sind Vor- und Nachteile? Nennen Sie mindestens ein Argument dafür und ein Argument dagegen.
(B) Vorteile von kombiniertem Frequenz- und Zeitmultiplex:
Warum können durch Kombination von Frequenz- und Zeitmultiplex mehr Handys bedient werden? Notieren Sie ihre Überlegungen in ein paar kurzen Sätzen.
Abgabe
siehe allgemeine Abgaberegeln
Bewertung
Gruppengröße: 1 Person
Maximale Punktezahl: 1
Maximale Punkteanzahl bei verspäteter Abgabe < 24h: 0,5
Maximale Punkteanzahl bei verspäteter Abgabe > 24h: 0
Quellen
- Fachwissen Netzwerktechnik Modelle - Geräte - Protokolle - letzter Abruf 30.3.2026
Pre-Read Material
| Datei | Typ | Größe | Geändert |
|---|---|---|---|
| 📕 PreRead Material - Data Link.pdf | 1.7 MB | 2026-05-05 06:42 | |
| 📕 PreRead Material - Switching.pdf | 895.74 KB | 2026-05-05 06:42 |
Attachments
| Datei | Typ | Größe | Geändert |
|---|---|---|---|
| 📕 Template zu CSMACD.pdf | 253.09 KB | 2026-05-05 06:42 | |
| 📕 cisco-sb-cbs110-24t-switch-data-sheet-1.pdf | 493.73 KB | 2026-05-05 06:42 |
b9bf93b May 05, 2026 08:41:16 by Berndt Sevcik